CUSTOMER SUCCESS STORY

KAEBON EINS: Leichtgewicht mit außergewöhnlichem Design

Voll-Carbon Elektroboot der Muniq Design GmbH

MADE WITH ALIAS & VRED

JANUAR 2022  // Die Muniq Design GmbH ist ein 2019 gegründetes Designstudio, dessen Fokus auf Design, Visualisierung und Computer-Animated Styling (CAS), also der Umsetzung des Designs in 3D, liegt. Das Unternehmen ist auf Automotive und Mobility Design spezialisiert und entwickelt innovative Lösungen für alles, was sich auf der Straße, im Wasser oder in der Luft bewegt. Muniq Design steht für höchste Designqualität sowie schnelle Umsetzung und hat Kunden auf der ganzen Welt von München bis nach Los Angeles und Shanghai.

Ein aktuelles Projekt des Designstudios ist ein Voll-Carbon Elektroboot mit Platz für vier Personen. Muniq Design entwickelte das Design von der ersten Handskizze über 3D-Skizzen und das 3D-Mockup bis hin zum Strak, also dem Erstellen von Designflächen in höchster Qualität, in Autodesk Alias. Der Prototyp wird von einem weltweit anerkannten Bootsbauer in Dubai gefertigt. Anfang des Jahres 2022 soll das Elektroboot der Marke KABEON in Deutschland präsentiert und auf dem Chiemsee oder Starnberger See getestet werden, bevor es im Frühsommer als KAEBON EINS in den Vertrieb geht.

 

Leicht und praktisch

„Wir wollten das Boot unbedingt umsetzen, da es ein geniales, kurzweiliges Projekt ist“, so Christoph Sieber der Geschäftsführer von Muniq Design. Das Besondere an dem elektrisch betriebenen Boot, das mit bis zu 60 km/h über das Wasser gleiten kann, ist sein geringes Gewicht. Das Boot besteht aus Kohlefaser und bringt bei einer Länge von 5,20 Metern ein Leergewicht von nur 85 Kilogramm auf die Waage. „Das ist ein enormer Vorteil. Boote mit einer vergleichbaren Größe wiegen knapp eine Tonne und wir haben hier ein Boot, das man, wenn Motor und Batterien nicht drin sind, sogar per Hand aus dem Wasser ziehen oder auf dem Autodach transportieren kann. Es war ein großes Ziel, das Gewicht so gering wie möglich zu halten“, erklärt Christoph Sieber. 

 

Dieses Ziel stellte die Designer jedoch auch vor Hürden, wie Designer Maximilian Troicher beschreibt: „Die größte Herausforderung war die Reduktion der Bauteile. Deck und Rumpf sollten zwei Hauptschalen sein, also zwei große Bauteile, die sich im Endeffekt zu einem ganzen Boot zusammensetzen lassen. Das Boot sollte so simpel wie möglich gestaltet sein und dabei die Batterie und den Motor sowie vier Personen unterbringen.“ Neben den beiden Sitzplätzen im hinteren Bereich gibt es im vorderen Bereich eine versenkbare Klappe, unter der, wenn sie nicht als Liegefläche dient, zwei weiteren Personen Platz finden. Darunter ist auch die Batterie verbaut, die genau wie der Motor beim Transport des Bootes herausgenommen werden kann. 

 

Cleane Formen und eine klare Designlinie

Die Designer entwickelten erste Key Sketches des Bootes mit simplen, cleanen Formen und einer klaren Designlinie. „Man soll das Gefühl haben, in einem klassischen Sportwagen mit einer langen Motorhaube zu sitzen. Tief, sehr nah am Wasser und ultraschnell wie in einem Rennboot – das ist die Wirkung, die wir erzielen wollten“, erklärt Maximilian Troicher die Idee hinter dem Boot. 

„Im Design gibt es immer wieder Herausforderungen zu lösen, vor allem, wenn man von einem leeren Blatt Papier startet. Da gibt es einfach Anforderungen, die man als Designer anfangs nicht kennt, wenn man noch nie ein Boot gebaut hat. Dann redet man mit einem Bootsbauer und der sagt einem, dass doch nicht alles so funktioniert, wie man es sich vorgestellt hat. Doch durch die wenigen beteiligten Personen war es ein sehr effizienter Prozess und eine gute Zusammenarbeit. Wir als Designer bekamen großes Vertrauen entgegengebracht und hatten sehr viel Freiraum.“ 

 

Die auf dem fertigen Design basierenden CAS-Daten wurden schließlich zum Prototypenbau an den Bootsbauer geschickt. 

Der Fokus von Muniq liegt auf dem Design und auf dem Konvergenzprozess, der den kreativen Part und den Umsetzungspart verbindet. Das Designstudio bereitet mit seinem Team die Umsetzung damit optimal vor und ermöglicht, dass das Produkt schneller und besser auf den Markt kommt. Wichtig ist dabei auch die richtige Software, die die Kreativität der Designer unterstützt.

 

Alias Surface und VRED – wichtige Tools für Designer

Bei der Designerstellung und -umsetzung des Elektroboots setzte Muniq Design auf Autodesk Alias Surface und VRED. Die Wahl auf Alias Surface fiel vor allem aufgrund der Qualität in der Flächengestaltung. Mit der Produktdesignsoftware erzeugte die Muniq Design GmbH formvollendete Class A-Flächen, die später an dem lackierten Boot gut sichtbar sind. Das 3D-Visualisierungstool VRED nutzte das Designstudio, um Marketing- und Beauty-Shots sowie einen virtuellen Prototyp zu generieren, der es ermöglicht, ein physisches Gefühl für das Boot zu bekommen. „Besonders wichtig sind uns dabei die Qualität, Schnelligkeit und Kompatibilität der Tools. Dadurch, dass wir ein recht kleines Team sind, nutzen wir zwar sicherlich nicht alle Möglichkeiten der Autodesk Produkte aus, aber sie sind auch für uns sehr hilfreich und relevant“, ergänzt Designer Maximilian Troicher.

 

Kompetenter Autodesk Partner

Seit 2019 bezieht Muniq Design alle Autodesk Lizenzen über Product Innovation Lounge. Die Verbindung zwischen Geschäftsführer Christoph Sieber und Product Innovation Lounge besteht jedoch schon länger. Denn mit seinem Unternehmen KKN Ingenieurbüro GmbH & Co. KG schätzt er den Software-Händler bereits seit 10 Jahren als kompetenten und erfahrenen Partner für die Rundumbetreuung bei allen Autodesk Lösungen.

Hier können Sie die Customer Story von MUNIQ DESIGN

als 2-seitiges PDF downloaden :

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INNOVATION CUSTOMER – MUNIQ DESIGN
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